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Gartenvögel auch im Sommer und Herbst füttern

Zunehmend intensive Landwirtschaft führt dazu, dass in weiten Teilen des Landes das Futter für Wild- und Gartenvögel knapp wird. Wo Wildkräuter mit ihren Blüten (Insekten!) und Samen verschwinden, reduziert dich der Speiseplan der gefiederten Freunde mitunter drastisch. 

Dem wirkt die Ganzjahres-Wildvogelfütterung entgegen. Entscheidend dabei ist die Zusammensetzung des Futters, das art- und schnabelgerecht auf die zu fütternden Vögel abgestimmt sein muss. So können die meisten Gartenvogelarten mit ganzen Getreidekörnern (Billigkomponente im Vogelfutter) nichts anfangen, sondern benötigen stattdessen weichgewalzte, von unbehandeltem Rinderfett ummantelte Haferflocken - wie es in so genanntem Mischfutter enthalten ist. Wird Futter nach einer gewissen Gewöhnungsphase an eine Futterstelle im Garten von den Vögeln nicht angenommen und wird es besonders nicht vollständig verzehrt (z.B. bleiben Getreidekörner und Feinsaaten liegen), stimmt oftmals die Rezeptur des Futter nicht (→ zu Premiummarke wechseln).

 

Besonders sauber bleibt der Futterplatz, wenn Sie den Tieren schalenloses Futter geben. Besonders schnell und einfach gelingt die Fütterung der Vögel in Gärten und Parks mit Meisenknödelspendern und so genannten Vögelschmäusen, die Sie katzen- bzw. raubtiersicher ins Gezweige der Gartengehölze hängen.

© Alonbou - Fotolia.com

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